Publikationen

Die folgenden Beiträge sind vorwiegend von den ExpertInnen aus unserem Therapiezentrum. Darüberhinaus behalten wir uns vor, uns wichtig und lesenswert erscheinende Publikationen anderer AutorInnen zu veröffentlichen.

www.frauengesungheit-wien.at | 15.04.13

Werberatspräsident Michael Straberger: Bei Essstörungen muss die Werbebranche noch einiges dazulernen.

Ein Interview über die Macht der Bilder und die Auswirkungen von Werbung und Marketing auf Essstörungen von Mag. Michaela Langer [mehr]

Schulaufsatz | 02.11.11

Individualität vs. Gruppenzwang

Ein Aufsatz, der dem Leitungsteam sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat ihn für die Veröffentlichung auf der Website freigegeben.

„Sei so wie du bist, aber wenn du anders bist als wir, gehörst du nicht dazu!“ Das ist die häufigste Einstellung unserer heutigen Gesellschaft und auch die Medien unterstützen dieses Weltbild. Doch wie sollen wir dieses zwiespältige Problem nur lösen? [mehr]

OTS / Stadt Wien | 28.07.11

EssstörungsexpertInnen: Natürliche Schönheit statt irrealer Bilder

Utl.: Einschränkung von retouchierten Werbebilder aus gesundheitlicher Perspektive begrüßt [mehr]

ExpertInnen-Plattform Essstörungen | 24.06.11

Indikationen zur stationären Behandlung von PatientInnen mit Anorexia nervosa

Konsensuspapier für eine einheitliche stationäre Behandlung von Menschen mit der Essstörung Anorexia nervosa, erstellt von einem ExpertInnenteam ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Behandlung von Essstörungen. (Das Konsensuspapier erhalten Sie unter anderem im Büro von intakt zu den Bürozeiten.)

Mag. Rahel Jahoda | 04.05.09

Immer an Essen denken - Essstörungen

„Zehn deka Kirschen haben vierundsechzig Kalorien. Mit oder ohne Kern? Zehn deka Äpfel fünfundfünfzig. Mit oder ohne Kernhaus? Aufrunden auf sechzig. Zur Sicherheit.“(Helene Flöss, 1998)
Essstörungen sind in allen entwickelten Industrienationen im Vormarsch. In Österreich wird die Zahl der Betroffenen mit 200.000 Erkrankten angegeben, die Dunkelziffer ist nach epidemiologischen Studien allerdings sehr hoch; vor allem bei Mädchen und jungen Frauen und immer mehr auch bei Burschen kann dieses Phänomen beobachtet werden. Das Spektrum reicht von „normalem“ Diätverhalten über subklinische bis hin zu klinischen Formen der Essstörungen. [mehr]

Mag. Rahel Jahoda | 16.07.07

Zusammenhang von Trauma und Essstörungen

„Für dich gibt es jetzt nur eine Möglichkeit und die ist, die Hülle von Innen zu bekämpfen. Du spürst es, denn deine Seele wird immer stärker- doch äußerlich beginnt sich alles langsam aufzulösen; der Körper, der deine Seele umhüllt, beginnt immer mehr zu zerfallen. Es macht dir nichts aus. Es ist dir egal. So groß ist der Hass. Jetzt greift jedoch eine Macht in das Innere, und beginnt deine Seele und deine Gedanken zu zerstören. Keiner merkt etwas? Da ist es wieder, das Gefühl der Einsamkeit- immer tiefer dringt es ein und es scheint keine Heilung zu geben.“ Das sind Worte einer magersüchtigen Klientin, die jahrelange Gewalterfahrung erleben musste.
(in: Kinderschutz aktiv Nr.74, Juni 2007, 20. Jahrgang, Seite 8-11; Hrsg.: Österr. Kinderschutzbund - Verein für Gewaltlose Erziehung; http://www.kinderschutz.at) [mehr]

Günther Rathner & Karin Waldherr | 12.03.07

Weltweite Charta für Essstörungen

Diese weltweite Charta wurde im Juni 2006 auf dem Weltkongress der Academy for Eating Disorders (AED) in Barcelona verabschiedet und von der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen (ÖGES) und dem Netzwerk Essstörungen (Innsbruck) mitunterzeichnet. Sie können die Weltweite Charta online unterstützen auf der Website der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen www.oeges.or.at und der Website von Netzwerk Essstörungen www.netzwerk-essstoerungen.at [download als PDF]

Stadt Wien | 01.03.07

S-O-Ess –Initiative gegen Essstörungen

Auf Initiative der Gesundheits- und Sozialstadträtin der Stadt Wien, StR Mag.a Sonja Wehsely und der Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien, Wiener Programm für Frauengesundheit, Prof. in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger wurde das Manifest gegen ungesunde Schlankheitsideale zur Prävention von Essstörungen unter dem Motto: No Body is Perfect ins Leben gerufen.
Informationen zum Manifest:
www.S-O-Ess.at, initiative@s-o-ess.at